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Toukiden 2 (PS4) im Test – Die Monsterjagd geht weiter

Verfasst: Sa 25. Mär 2017, 12:07
von thomary
Omega Force hatte mich mit Toukiden: The Age of Demons zunächst viele Stunden an die PS Vita und später mit der erweiterten Fassung Toukiden Kiwami an die PS4 gefesselt – Beinahe exakt zwei Jahre ist es her, dass unser Test zu dieser Monsterjagd online gegangen ist. Nun wird es Zeit für den Nachfolger. Dieser wirkt wie ein konsequenter Nachfolger und spiegelt Omega Forces Weiterentwicklung wieder: Gleich viel Monsterjagd, aber spürbar mehr Geschichte und vor allem mehr Welt stehen auf dem Papier. Ob Toukiden 2 auf der PS4 dadurch den Vorgänger toppen kann, verrät der Test.

Eine Parallelgeschichte?

Toukiden 2 geht erst einmal damit los, dass man sich seinen eigenen Slayer zusammenbastelt – Ihr könnt wesentlich mehr machen, als nur aus der riesigen Auswahl von Frisuren und Co. auswählen, sondern eure Spielfigur auch im Detail verändern. Größe, die Position der Augenbrauen, die Neigung der Lippen – Die Charakterentwicklung erinnert verdächtig an ein MMO. Schade, dass das exakte Aussehen der Figuren später eher keine große Rolle spielt, denn abgesehen von den Haaren erkennt man später im Spiel sowieso kaum noch etwas, vor allem, wenn erst einmal vernünftige Rüstung angelegt ist. Aber es ist trotzdem gut, dass man sich den passenden Slayer basteln kann.

Toukiden 2 ist erkennbar erzähllastiger als der Vorgänger und erinnert mitunter an klassische JRPGs, wo man kaum ein paar Schritte laufen kann, ohne den nächsten Dialog auszulösen. Zum Glück gibt es diese Momente nur sehr selten, aber es gibt insgesamt in Toukiden 2 schon mehr „Zwangsdialoge“ als im Vorgänger – Dafür sind jedoch die Dialoge, die die Figuren einfach nur während dem Herumlaufen oder den Kämpfen führen, nicht mit Untertiteln versehen. Da das Spiel nur japanische Sprachausgabe unterstützt, schaut also derjenige in die Röhre, der dieser Sprache nicht mächtig ist.

Kurze Rückblende: Im ersten Toukiden ging es ums das Ereignis namens „The Awakening“, das die Oni auf die Welt brachte. Ihr seid in die Rolle eines Slayers geschlüpft und musstet euch mit anderen dieser Bedrohung in den Weg stellen. Eine Geschichte dazu gab es natürlich auch, aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass diese für mich keine große Rolle gespielt hat. In Toukiden 2 bekomme ich wenigstens mit, worum es geht (auch, weil man ja teilweise nicht drumherum kommt). Uninteressant ist die Geschichte aber nicht, denn sie hat sogar mit Zeitreisen zu tun: In der Einführungssequenz kämpft ihr nämlich noch während der allerersten Schlacht gegen die Oni – Doch dann fallt ihr in ein von ihnen geöffnetes Portal und wacht nicht nur an einem anderen Ort, sondern gleich zehn Jahre später wieder auf. In Toukiden 2 müsst ihr diesem Mysterium auf die Spur kommen. Zunächst läuft eure Spielfigur Gefahr, jederzeit erneut durch die Zeit zu fallen. Deshalb muss sie eine Verbindung zur Spielwelt aufbauen. Kurzerhand schließt ihr euch also den Slayern in diesem Dorf an. Im Storyverlauf werden mehr und mehr Hintergründe aufgedeckt und es gibt auch mehr zu den Mitama zu erfahren, Seelen gefallener Krieger, die euch wie im Vorgänger im Kampf mit zusätzlichen Fertigkeiten beistehen.

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Toukiden 2 bietet wesentlich mehr Story als der Vorgänger.


Eine offene Welt zur Monsterjagd

Toukiden 2 tut mehr Story gut, denn der Hype rund um offene Spielwelten ist auch bei Omega Force angekommen. Während die Community noch gespannt auf die Umsetzung einer solchen in Dynasty Warriors 9 wartet, sind Toukiden 2 und Dragon Quest Heroes II wohl die ersten Gehversuche in diese Richtung.

Am Anfang war ich sehr skeptisch, ob eine offene Welt dem Spielvergnügen guttun würde. Nach meiner Testphase ist meine Meinung darüber immer noch gemischt, denn auf der einen Seite bringt die offene Welt größere Abwechslung bei den Aufgaben sowie grundsätzlich frischen Wind ins Gameplay, andererseits bietet sie aber auch nicht genug, um wirklich fesselnd zu sein. So ansprechend oder einladend wie in aktuellen Open-World Hits wie Horizon: Zero Dawn, The Legend of Zelda: Breath of the Wild oder theHunter: Call of the Wild ist die Spielwelt in Toukiden 2 bei weitem nicht. Das liegt allein schon an der technischen Seite: Grafisch erinnert Toukiden 2 eher an ein Spiel aus der frühen PS3-Ära. Das hat auch einen bestimmten Grund: Das Spiel erscheint in der gleichen Form auch für PS3 (nur in Japan) und für PS Vita. Da muss man natürlich Abstriche in Kauf nehmen.

Auch das erste Toukiden war grafisch nicht großartig, aber ich finde es bedauerlich, dass die Reihe eine große Qualität zwar nicht komplett einbüßen, aber trotzdem einen Rückschritt in Kauf nehmen muss: War man im Vorgänger noch auf streng abgegrenzten Maps unterwegs, überzeugten diese durch ihre wunderschöne und teils auch sehr detailreiche Gestaltung. Die Welt von Toukiden 2 konnte mich nicht ganz so sehr in ihren Bann ziehen. Atmosphärisch gibt es zwar nicht so viel auszusetzen, die Musikuntermalung passt auch jeweils sehr zu den Gebieten, aber echte „Wow-Momente“ gibt es leider kaum. Viele Umgebungen sind zwar recht hübsch und es gibt auch (statische) Wettereffekte, aber die Maps im Vorgänger haben mir besser gefallen. Einige Abschnitte und Gebiete in Toukiden 2 wirken zudem so, als hätten die Entwickler nur mehrere Maps hintereinander geklatscht, d.h. die Strukturen sind immer noch ähnlich starr wie in den bisherigen Omega Force Spielen und es gibt unzählige unsichtbare Wände.

Durch die offene Spielwelt konnte aber immerhin das Gameplay bereichert werden, denn es gibt einige Nebenquests oder Weltaktivitäten, die nicht sofort durchschaubar sind. So muss man mal Vermisste finden, oder einen Weg, an einer bestimmten Stelle weiterzukommen, weil Wege blockiert sind. Um der Welt Leben einzuhauchen, gibt es nicht nur unzählige kleine und große Oni zum Besiegen, sondern auch NPCs mit Nebenquests sowie sogenannte „Joint Operations“, wo ihr anderen Slayern aushelfen könnt. Als Dank begleiten euch diese sogar bis zum nächsten Dorf und kämpfen an eurer Seite. Nett gemacht, und auch dadurch wirkt Toukiden 2 bisweilen wie ein MMORPG.

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Die Schauplätze sind atmosphärisch, aber kommen nicht an die des Vorgängers heran.


Starre Missionen, lange Laufwege

Trotz der offenen Spielwelt verzichtet Toukiden 2 nicht auf Missionen, die genauso aufgebaut sind wie im Vorgänger und in umso kleineren Gebieten in der Spielwelt ausgetragen werden. Ihr nehmt diese direkt im Dorf an, wählt euch die passenden KI-Kollegen, und sobald ihr aus dem Dorf herauslauft, spawnt ihr direkt im richtigen Gebiet. Wenn ihr alle Oni dort besiegt habt, ist die Mission geschafft. Die Missionen bieten sich hauptsächlich an, um schnell Materialien zu sammeln oder manche Nebenquests zu erfüllen. Sollt ihr zum Beispiel einen bestimmten Boss erledigen, kann es der schnellste Weg sein, einfach die passende Mission auszuwählen, anstatt das gefragte Monster in der Spielwelt zu suchen.

Abseits dieser starren Missionen erfordert aber insbesondere die Hauptgeschichte oft sehr lange Laufwege von euch: Da ist man schon mal länger unterwegs. Das Gute daran ist, dass man unterwegs meisten noch Nebenquests und Aktivitäten zum Erledigen findet und einen Haufen Materialien einsammeln kann, nervig ist aber auch, dass es sehr viele große Oni / Bosse in der Welt gibt, die auch jedes Mal respawnen, solltet ihr euch unterwegs entscheiden, doch mal ins Dorf zurückzukehren. Begegnet ihr einem solch großen Monster, könnt ihr auch nicht entkommen, bevor ihr es besiegt habt, denn euer Bewegungsradius wird dann auf eine Kampfarena beschränkt. Kehrt man also unterwegs zurück, muss man durch all diese Kämpfe unter Umständen noch einmal durch, was wirklich eher langweilig ist, da die Bosse in der offenen Welt häufig nicht so viel von euch fordern, aber die Kämpfe trotzdem sehr lange dauern.

Bei der Erkundung der Spielwelt oder beim Laufen in Richtung Missionsziel ist das Gute, dass die KI wieder eine herausragende Leistung an den Tag liegt, wie schon im Vorgänger. Eure Gruppenmitglieder erledigen kleine (und meist auch große) Oni von ganz alleine und sammeln sogar die gedroppten Items für euch ein. Das heißt, ihr könnt einfach durch die Welt sprinten, sammelt nebenbei aber dennoch einen Haufen netter Dinge ein. Nicht schlecht.

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Gewohnte Monsterjagd

Die Königsdisziplin von Toukiden 2 ist natürlich immer noch die Monsterjagd und hier gibt es spielerisch kaum etwas Neues. Die Entwickler haben lediglich ein neues und recht zentrales Element eingebaut, die „Dämonenhand“, mit der ihr Dinge greifen könnt. Das wird zum einen manchmal für Platformer-artige Einlagen verwendet, dient aber zum anderen dazu, euch an Gegner zu ziehen oder ihnen eventuell sogar ein schon stark in Mitleidenschaft gezogenes Körperteil abzuziehen bzw. den Gegner zu Fall zu bringen. Die Dämonenhand ist auf jeden Fall ein nettes Spielelement und bringt eine frische Dynamik ins Spiel, ändert die Kämpfe aber auch nicht grundlegend.

Das Gameplay fühlt sich fast vollständig vertraut an. Kein Wunder: Ein Großteil der Oni und sogar der Bosse sind schlichtweg aus dem Vorgänger übernommen. Das gilt auch für deren Spezialfertigkeiten, d.h., man erlebt nur sehr selten Überraschungen auf dem Schlachtfeld. Das ändert nichts daran, dass die großen Oni teilweise sehr fordernd sind, denn ihre Spezialfertigkeiten folgen nicht immer einem festen Schema. Manches Mal lösen sie überraschend aus und teilen echt fiesen Schaden aus. Die großen Oni also immer im Auge behalten! Ansonsten haben die Kämpfe natürlich nichts an ihrem Reiz verloren: Gerade durch die eher fiesen Bosse bleiben die Kämpfe immer dynamisch und wenn man es schafft, den Gegnern alle verwundbaren Körperteile abzutrennen, verschafft euch das erhebliche Vorteile.

Auch sonst ist in Toukiden 2 vieles vertraut: Auf dem Schlachtfeld findet man immer neue Mitama. Euer „Haupt-Mitama“ bestimmt anhand seiner Fertigkeiten die Rolle im Kampf, d.h. ob ihr als Tank, Heiler oder Unterstützer agiert. Es gibt viele verschiedene Mitama und es macht Spaß, herumzuexperimentieren, denn ihr könnt auch einen zweiten und dritten Mitama ausrüsten, die euch mit jeweils einer anderen Fertigkeit zur Seite stehen. Jeden Mitama kann man auch noch mit Boni versehen und zudem leveln sich Fertigkeiten und Boni während des Spieles automatisch auf. Es bewegt sich immer irgendetwas, sodass man den Eindruck hat, eine umfassende Charakterentwicklung zu erleben, deren Effekte aber letztlich eher klein sind.

Dann spielt natürlich auch noch die Ausrüstung in Toukiden 2 eine wichtige Rolle. Habt ihr einen Spielstand vom Vorgänger auf dem Gerät, seid ihr erstmal ein wenig überpowert, da ihr dann zwei Gewänder geschenkt bekommt, die ihr direkt beim Spielstart anlegen könnt. Nach einiger Zeit kommt aber trotzdem der Moment, in dem es Zeit für bessere Ausrüstung wird. Mit den unzähligen auf dem Schlachtfeld gesammelten Materialien kann man beim Schmied neue Waffen und Rüstungen herstellen und diese verbessern. Das klingt weniger spannend, als es ist. Im Prinzip besteht die Entscheidung daraus, zu schauen, wie viel bessere Werte eine neue Ausrüstung hat und ob man alle Materialien hat. Unterm Strich hält sich die Vielfalt auch in Grenzen, doch das Ausschauhalten nach den passenden Items, den möglichen Verbesserungen und ggf. Elementwiderständen macht trotzdem Spaß.

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Mit dem Fokus könnt ihr sehen, welche Körperteile bereits beschädigt sind.


Viel Inhalt vs. Wenig Abwechslung

Toukiden 2 mangelt es wahrlich nicht an Umfang. Alleine schon die Hauptstory beschäftigt viele Stunden, doch da man nebenbei ganz automatisch Nebenquests und Missionen erfüllt, kann man als Monsterjäger in Toukiden 2 wirklich viel, viel Zeit investieren. Ich muss aber sagen, dass Toukiden 2 viel mehr als der Vorgänger mit Motivationsschwierigkeiten zu kämpfen hat.

Gerade durch die offene Spielwelt fällt auf, dass es dem Spiel beispielsweise noch immer an Gegnervielfalt mangelt. Die Bosse lassen sich gefühlt an zwei Händen abzählen und wenn man dem x-ten Manhunter begegnet, einem spinnen-/skorpionartigen Vieh, ist der Kampf nicht mehr wirklich spannend, vor allem, wenn man auf dem Weg zum nächsten Hauptziel davon aufgehalten wird. Nebenaufgaben dagegen sind meistens sehr schnell erledigt und andere Dinge, wie zum Beispel die zunächst spannend klingenden Erkundungen von Dungeons, entpuppen sich als simple hintereinandergeklatschte Ebenen, wobei es auf jeder Ebene lediglich gilt, einen anderen der großen Oni-Bosse zu besiegen – Hier wäre wirklich mehr drin gewesen!

Das erste Toukiden hat durch seine einfachere Struktur eher dazu eingeladen, mal eine Runde zu spielen, während man in Toukiden 2 dann teilweise gar nicht weiß, wo man so richtig ansetzen soll, bzw. weil trotz der vielen Möglichkeiten letztlich alles aufs Gleiche hinausläuft. Das ist etwas schade und unterm Strich bietet gerade die offene Welt dann eben doch bei Weitem nicht genug, um das zu überdecken.

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Dieser Kampf hier ist ganz schön gefährlich!


Fazit: Solider Nachfolger mit Luft nach oben

Toukiden 2 ist ziemlich zwiespältig: Auf der einen Seite ist es ein vorbildlicher Nachfolger und entwickelt das erste Toukiden auf fast allen Ebenen weiter: Vertraute Monsterjagd mit der Dämonenhand als neuem Gameplayelemente, mehr Story, mehr Welt. Das klappt auch alles ziemlich gut, doch andere Schwächen des Spieles wurden leider nicht angegangen oder fallen nun sogar noch mehr ins Gewicht. So bringt die offene Spielwelt zwar durch neue, möglich gewordene Aufgabentypen frischen Wind ins Spiel, doch andererseits fällt gerade jetzt auf, dass die Vielfalt an großen Oni deutlich zu wünschen übriglässt. Trifft man das x-te Mal auf den gleichen Boss, wird das nach einiger Zeit langweilig.

Überhaupt bietet die offene Spielwelt unterm Strich doch zu wenig, um wirklich lange gut unterhalten zu können – Und von der Ästhetik und Atmosphäre her muss die Welt von Toukiden 2 sogar gegenüber der abgegrenzten Maps vom Vorgänger Federn lassen. Das liegt auch an der Technik: Toukiden 2 ist der PS4 nicht würdig und erinnert eher an ein Spiel der frühen PS3-Ära. Wohl auch, weil die Entwickler es in dieser Form auf die PS Vita bringen wollten. Toukiden 2 bringt auf dem Papier alles mit, um lange unterhalten zu können, doch bei den wichtigsten Themen wie Spielwelt und Gameplay könnte man Vieles doch noch deutlich besser machen.

Pro Contra
+ Interessante Geschichte - Grafisch weit unter Durchschnitt
+ Offene Spielwelt bringt interessante Aspekte/Aufgaben - Spielwelt bietet auf Dauer zu wenig
+ Kämpfe gegen Oni wieder fordernd und spannend... – ... Bossvielfalt aber gering, sodass auf Dauer auch langweilig
+ Sehr großer Umfang - Lange Laufwege mit nervigen Unterbrechungen
+ Viel Ausrüstung - Dungeonerkundungen als aneinandergereihte Bosskämpfe
+ Charakterentwicklung durch Mitama gelungen
+ Passende Musikuntermalung
+ Tolle Arbeit der KI


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Technik: 76
  • Grafik: 52
  • Sound: 80
  • Umfang: 89
  • Gameplay: 67
  • KI: 93

Spielspaß: 68

Singleplayer:
  • Story: Die Story ist grundsätzlich sehr interessant. Zunächst parallel zu Teil 1, springt man dann in der Zeit, blickt zurück und kommt Mysterien auf die Spur.
  • Frustfaktor: Nur selten in den Bosskämpfen vorhanden, aber sehr moderat.
  • Wiederspielwert: Groß – Genug zu tun gibt es auf jeden Fall. Auf Dauer kann das Spielerlebnis aber auch eher langweilen, was einem Weiterspielen im Weg stehen kann.
  • Design/Stil: Ok, aber atmosphärisch kommt Toukiden 2 nicht an den Vorgänger heran. Die Technik wirkt stark veraltet.
  • Musik: Die Musik untermalt Gebiete und Geschehnisse passend.

Informationen zum Testgerät
Plattform: PlayStation 4 500GB
Hardware: Standard, ohne ausgetauschte Hardware
Alter des Geräts zum Testzeitpunkt: 3 Jahre (PS4 Launchkonsole)

Wir bedanken uns bei Koch Media für das Pressemuster zu Toukiden 2!


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