Nioh (PS4) im Test – Grandiose Kämpfe, eine schlechte Design-Entscheidung

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Nioh (PS4) im Test – Grandiose Kämpfe, eine schlechte Design-Entscheidung

Beitragvon thomary » Di 7. Feb 2017, 22:19

Unlängst erst haben wir Final Fantasy XV entdeckt – Wie alle wissen, war der Titel mehr als zehn Jahre in Entwicklung. Nioh hat im Februar 2017 endlich auch das Licht der Welt erblickt, und hat sogar eine noch längere Entwicklungsgeschichte hinter sich: Die Arbeiten an der allerersten Version des Titels begannen bereits 2004, damals im Hause Omega Force. Doch so richtig funktionierte das Ganze nicht – Schließlich übernahm Team Ninja (Ninja Gaiden) die Entwicklung des Spieles und lenkte es in von einer Art Dynasty Warriors Ableger in Richtung Action-RPG. Nachdem das Spiel 2015 wieder angekündigt wurde, erscheint es nun exklusiv für PS4. Was kann das Samurai-Abenteuer? Ich habe es herausgefunden, und unser Test verrät euch mehr.

Willkommen im Tower von London

Vorab will ich ganz ehrlich sein: Nachdem Nioh als Dark Souls Verschnitt angekündigt wurde, hatte ich eigentlich recht schnell das Interesse am Spiel verloren. Trotzdem hat mich das Gameplay und die Artworks von vorher sowie das grundsätzliche Setting sehr angesprochen – Also wollte ich Nioh unbedingt eine Chance geben. Mit dem Einstieg hat das Spiel dann auch alle richtig gemacht.

Die erste Mission: Die Flucht aus dem Tower von London! Flucht und Mission heißen in der Sprache Nioh, dass man sich zunächst kleineren und größeren Gegnern stellen muss, ehe man dann den ersten Boss besiegt - Die Flucht hat hier also nichts mit einem The Escapists zu tun und muss akribisch geplant werden oder dergleichen. Wer die Kämpfe überlebt, kommt irgendwann auch raus.

Der Tower of London gibt bereits ein gelungenes Round-Up dessen, was einen in Nioh erwartet. Kurzum lautet die Grundformel folgendermaßen: Coole Kämpfe, die entweder sehr rasant oder eher langsam ablaufen können, jede Menge Loot (und dadurch, auch wenn ihr viel Mist einsammelt, sehr viel Experimentieren mit eurem Charakter), fiese Stellen und viel Frust, und große bzw. in erster Linie verwinkelte Level, die zum Erkunden einladen, die jedoch ganz à la Dark Souls nie wirklich geleert werden können. Folgendes gehört aber auch zur Grundformel: Technische Schwierigkeiten.

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Der Auftakt im Tower of London ist technisch trotz des hübschen Levels besonders schwach.


Technisch unter Durchschnitt

Bevor ich weiter aufs Spiel und damit auf meine Zerrissenheit bezüglich Nioh eingehe, muss ich mich erst einmal über die Technik aufregen. Ganz ehrlich: Nioh ist einer der Titel, die meinen Glauben an einen technisch runden PS4-Exklusivtitel weiter zerstört haben. Wichtig dazu: Ich habe Nioh auf einer PS4 vom Launch gespielt und weiß nicht, wie das Spiel auf der PS4 Pro aussieht. Bisherige Analysen zeigen, dass das Spiel auf der Pro einen gehörigen Boost erhält, den es auch ganz dringend braucht.

Die technischen Schwächen von Nioh auf einer gewöhnlichen PS4 sind zahlreich, dabei hat das Spiel gute Ansätze – So gibt es beispielsweise verschiedene Grafikmodi. Es gibt den Action Modus, der 60 Bilder pro Sekunde anpeilt, sich dafür einiger Tricks bedient und ggf. stärkerer Schwankungen unterliegt, und den Movie Mode, der sich auf (stabilere) 30 Bilder pro Sekunde konzentrieren möchte. Dann gibt es auch noch einen dritten Modus, der die Bildrate komplett variabel macht. Dieser ist ein sehr unsteter Modus, denn hier geht es wirklich auf und ab. Mein Lieblingsmodus war der Action Modus, aber wie man es dreht und wendet: Nioh läuft nicht flüssig und ist auf meiner PS4 eine technisch eher unsaubere Erfahrung.

Durch die diversen Tricks, deren sich das Spiel bedient, um halbwegs flüssig zu laufen, sieht Nioh nicht einmal besonders beeindruckend aus. Bereits ab einer kurzen Entfernung werden die NPCs mit Absicht nur noch ruckelig dargestellt. Trotz allem gibt es jedoch starkes Kantenflimmern und wenn man sich Objekte und Figuren so ansieht, wirkt alles wie aus einem guten PS3 Spiel, aber nicht wirklich PS4-würdig. Dafür fehlt es vor allem an Schärfe der Texturen.

Natürlich ist deshalb nicht alles schlecht: Nioh besticht mit einem wahnsinnig hohen Detailreichtum in den verwinkelten Levels, insbesondere durch unzählige Objekte, die überall herumstehen und die man zu einem guten Teil auch zerstören kann. Außerdem muss das Spiel natürlich auch für die Kämpfe gewappnet sein, in denen es auch mal hektisch zugeht und in denen ggf. viele gutaussehende Effekte dargestellt werden müssen. Somit ist Nioh natürlich weit davon entfernt, ein technischer Totalausfall zu sein, aber die Performance ist teilweise mies und es gibt viele lustige Grafikfehler, wie Objekte in der Welt, die je nach Kamerastellung ein- und ausploppen, und alles, während die PS4 fast abhebt.

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Ein Screenshot aus dem Pressekit - Atmosphäre kann Nioh auf alle Fälle!


Tschüssi, Gegner! ... Der Weg zum tödlichen Samurai

Wenn man die Flucht aus dem Tower of London geschafft hat, kommt aus irgendeinem Grund erst das Nioh Tutorial, welches ich als reichlich nutzlos empfand, denn es hat mir auch fast nichts Neues im Vergleich zu dem verraten, was ich vorher nicht schon selbst herausgefunden habe. Dennoch geht das eigentliche Spielerlebnis erst mit der Ankunft in Japan los, denn dann entfaltet das Kampfsystem erst seine ganze Tiefe. Prinzipiell ist es zwar eher einfach gestrickt, denn die wesentlichen Aktionen heißen Angreifen und Ausweichen, aber dennoch gibt es viele entscheidende Aspekte – Zunächst sind das vor allem die drei Haltungen (Hoch – Mittel – Tief) und auf lange Sicht die zu erlernenden Fähigkeiten, mit denen man tödliche Kombinationen erschaffen kann.

Die Kämpfe sind wirklich das Herzstück von Nioh, das ich genießen kann. Ich mag die rasante Art der Kämpfe – Meine bevorzugte Waffe sind die Doppelklingen, und mit diesen erinnert Nioh noch immer ganz stark an Dynasty Warriors – Tasten drücken und glücklich sein. Jede Waffe spielt sich jedoch erfrischend anders und bekommt auch für sich genommen in jeder Haltung noch einmal verschiedene Nuancen. Auch interessant: Headshots mit den Fernwaffen machen Spaß, doch Munition ist in Nioh ein rares Gut.

Natürlich muss in Nioh immer ganz stark auf die Ausdauer achten, denn ist diese leer, ist man nicht nur handlungsunfähig, sondern den Angriffen des Gegners auch noch schutzlos ausgeliefert. Somit ist ein einziger Gegner in Nioh natürlich wesentlich anspruchsvoller als Hundert in Dynasty Warriors. Ein interessantes Konzept ist auch das Ki-Konzept. Ki ist eine magische Energie, die euch das Kämpfen erleichtert. Nach jeder abgeschlossenen Kombo könnt ihr durch einen Knopfdruck im richtigen Moment Ki sammeln, was euch eine schnellere Regeneration der Ausdauer ermöglicht. Das gewinnt vor allem später an Bedeutung, denn ihr müsst auf einen guten Flow zwischen Angriff, Abwehr, Ausweichen und Regeneration hinarbeiten.

Was mir besonders gut gefällt ist, die wie Umgebung in Nioh in die Kämpfe eingebunden wurde. Bekämpfe ich einen Gegner nah an einer Klippe oder führe ihn dort hin, kann es sein, dass er in der Hitze des Gefechts nach hinten und nach unten stürzt – Und den Sturz tatsächlich nicht überlebt. Es sind viele so kleine Situationen, die in Nioh erfreulich wenig aufgesetzt wirken, sondern einfach passieren. Auch, dass die Gegner eben mal die Umgebung zerstören und so weiter. Hier leisten Kollisionsabfrage und Kampfsystem erstaunlich gute Arbeit.

Mit der Zeit kann man viele neue Techniken lernen, deren Freischaltung aber nicht nur an das Verdienen von Punkten geknüpft ist. Manche kann man erst erlernen, wenn man bestimmte (Neben-)Missionen oder Herausforderungen abgeschlossen hat. Einige der Techniken muss man sich einprägen, andere arbeiten von ganz alleine, weil zum Beispiel automatisch ein Angriff an eine Kombo angefügt wird oder unser Protagonist je nach Zustand des Gegners automatisch eine gewisse Aktion ausführt. Die Steuerung von Nioh würde ich, auch im Vergleich zur Souls-Reihe, als sehr unkompliziert und einfach einstufen. Das Schwierige ist eher, den Gegner und seine Umgebung nicht aus den Augen zu lassen. Denn macht man es so wie ich und zieht den Gegner gern mal durchs Gebiet, um einen besseren Ort zum Kämpfen zu haben, zieht man auch gerne mal die Aufmerksamkeit eines zweiten Widersachers auf sich. Merkt euch: Auch in Nioh sind Auseinandersetzungen mit mehr als zwei Gegnern meistens tödlich...

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Die Gräber anderer Spieler halten besondere Herausforderungen bereit...


Ein imba Samurai (?)

Wo sind jetzt eigentlich die Ähnlichkeiten zur Souls-Reihe inNioh? Hach ja – Bisher könnte alles so schön sein. Das Bisherige zusammengefasst: Nioh hat zwar eine miese Technik, aber die Spielwelt ist toll und die Kämpfe sind anspruchsvoll, aber von der Spielart eher trotzdem eher rasant à la Hack & Slash – Und sogar einen Megaangriff gibt es, wenn das Musou, pardon, das Amrita der Waffe voll ist. Da guckt auch der fieseste Yokai (Wesen, die aus der Finsternis kommen) dumm aus der Wäsche.

Über dieses Grundgerüst, was mich voll und ganz überzeugt hätte, hat Team Ninja anschließend ein Korsett übergezogen, was ganz eindeutig von der Souls-Reihe inspiriert ist. Dazu gehören coole Element, wie, dass man die Geister anderer Spieler herbeirufen kann, die an einer bestimmten Stelle im Spiel draufgegangen sind. Schafft ihr es, gegen den fiesen Wiederkehrer zu kämpfen, gibt es nicht nur viel Amrita, sondern möglicherweise auch dessen tolle Ausrüstung! Zu den sonstigen Gemeinsamkeiten zwischen Nioh und dieser anderen Reihe gehört dann zum Beispiel auch das umfangreiche Gestenmenü, welches ich hier genauso unnötig finde wie dort.

Doch zentral ist das Folgende, eine Struktur, die mir bis heute nicht in den Kopf gehen will: Ihr könnt euch in Nioh nie über eine geschaffte Herausforderung freuen. Sobald ihr das nächste Mal am Schrein beten geht oder sterbt, ist die ganze Welt wieder auf Ausgangszustand zurückgesetzt. Alle Gegner sind wieder da und ihr dürft alle wieder erledigen. Ja klar, ihr bekommt auch wieder neuen Loot und neues Amrita, euer verlorenes Amrita könnt ihr wieder aufsammeln, schafft ihr es, euer Grab zu berühren. Alles also wie gehabt, aber... Warum?.

Verzeiht mir, dass ich das grundlegende, aus meiner Sicht völlig unlogische Grundprinzip bis heute nicht begriffen habe. Ich habe mittlerweile versucht, es zu akzeptieren, und ich muss sagen, dass in Nioh die Level prinzipiell so gebaut sind, dass das alles funktionieren könnte, doch das Spiel hat dennoch ein ganz bestimmtes Problem damit: Es ist unausbalanciert. Grundsätzlich würde ich Nioh als ein Spiel bezeichnen, in dem man manches Mal als Held mit zu viel Macht unterwegs ist. Sehr oft fühlte ich mich, von Anfang an (!), den Gegnern um ein Vielfaches überlegen und habe, manchmal auch bei mehreren Widersachern, einfach nur draufgehauen, bis alles tot ist. Doch dann kommt natürlich diese eine Stelle, dieser eine Gegner, wo die Feinde das mit mir machen... Und wo war nochmal der letzte Schrein?... Tja. Nioh ist dadurch, dass man häufig so übermächtig, an genauso vielen Stellen aber im direkten Vergleich so „machtlos“ ist, extrem frustrierend, und das hat mich ziemlich genervt. Unterstrichen wird das auch noch durch teils gravierende KI-Probleme: Manchmal erkennen mich die Widersacher viel zu lange nicht, obwohl ich direkt vor ihnen stehe, oder sie schießen ihre Pfeile sinnlos auf eine Wand, vor der ich stehe – Ein anderes Mal riechen sie mich drei Meilen gegen den Wind oder greifen mich durch eben jene Wand an.

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Interessante Story im Hintergrund

Dadurch habe ich nach einer Weile auch vergessen, dass Nioh eigentlich auch ein kleiner Leckerbissen für all diejenigen ist, die auf gute Geschichten Wert legen. Nioh ist nicht historisch korrekt, erzählt aber trotzdem eine spannende Geschichte und kann auch zudem allerhand über die japanische Folklore beibringen. Man begegnet nicht nur den Yokai, den Wesen aus der Finsternis, sondern auch allerhand Gottheiten und mystischen Figuren, die als Schutzgeister oder einfach nur als Helfer auftreten.

Nioh versucht schon von Anfang alle Story-Elemente und damit die Geschichte Japans und die des Protagonisten, der im Übrigen ein britischer Seefahrer und praktisch der erste „westliche Samurai“ ist, zu verbinden. Es ist sehr schade, dass die Identifikation mit dem Protagonisten erst sehr spät, wenn überhaupt, gelingt. Und trotz der an sich guten Präsentation schafft es die Story in Nioh ohnehin nur dann zu begeistern, wenn man sich ganz explizit darauf einlässt. Mir ist das sehr schwer gefallen.

Mehr Spaß macht es da, sich mit Nebenmissionen und den wachsenden Fertigkeiten auseinanderzusetzen. Nach der Flucht aus dem Tower, dem Tutorial in dem ersten Level schaltet man die Weltkarte frei, kann danach zwischen den Schauplätzen wechseln und zahlreiche Nebenmissionen annehmen. Zwischendurch mit den Waffen, Haltungen und Fertigkeiten experimentieren und die verschiedenen magischen Fertigkeiten ausprobieren - Nioh lädt im Grunde genommen auf allen Ebenen dazu ein, viel Zeit damit zu verbringen und lange zu experimentieren. Ich habe es zugegebenermaßen bis zu diesem Test nicht ganz durchs Spiel geschafft, würde aber die Spielzeit auf 60-80 Stunden betiteln – Natürlich je nach Spielart und Anzahl der Tode.

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Eine Liste der Aktionen - Noch ganz am Anfang!


Fazit: Ein zwiespältiges Abenteuer im alten Japan

Nioh hat mich arg zerrissen hinterlassen – Auf der einen Seite habe ich schon länger kein so zufriedenstellendes Kampfsystem erlebt und mich zudem so sehr auf den Loot in einem Videospiel gefreut – Und davon gibt es in Nioh jede Menge. Noch dazu überzeugt das Spiel mit seinen verwinkelten und detailreichen Leveln, und eine interessante Story hat es auch im Gepäck. Doch auch wenn Team Ninja Nioh auf der anderen Seite eine eindeutige Handschrift verpassen wollte, ist den Entwicklern das meines Erachtens nicht gänzlich gelungen: Nioh ist häufig unausbalanciert und fühlt sich in vielen Momenten noch immer stark dem Slasher-Genre zugewandt an – Bisweilen sogar immer noch wie ein Dynasty Warriors als Action-RPG ohne Gegnermassen. Doch dann gibt es zahlreiche fiese Stellen, die, die Nioh eigentlich ausmachen sollten. Denn Team Ninja hat über das ursprünglich völlig andere Spiel einen Überzug geworfen, der ganz deutlich von der Souls-Reihe abgekupfert ist, inklusive Level, die sich zurücksetzen, sobald ihr speichert oder sterbt. Auch wenn das für mich persönlich nichts ist, können Souls-Fans insofern viel Spaß an Nioh haben und sich lange mit diesem Spiel und seinem gelungenen Kampf- und Charakterentwicklungssystem beschäftigen. Trotz allem bleiben zwei große Probleme: Das fehlende Balancing und die technischen Probleme. Zumindest auf einer PS4 vom Launch läuft Nioh alles andere als zufriedenstellend und sieht nicht beeindruckend aus. Da bringen auch technische Vorteile der PS4 Pro nichts.

Pro Contra
+ Weitläufe Level - Performance-Probleme und Grafikfehler
+ Tolle, Hack&Slash artige Kämpfe, rasant oder taktisch - Stellenweise große KI-Schwächen
+ Viele erlenbare Fertigkeiten - Dämliche Rücksetzung der Spielwelt bei Tod oder Sterben am Schrein
+ Jede Menge Loot - Spielerlebnis wirkt häufig unausbalanciert...
+ Gute Einbindung der Umgebung in Kämpfe - ... dadurch umso mehr Frust
+ Interessante Geschichte mit Historie und Folklore... - ... die aber leider stark in den Hintergrund rückt
- Identifikation mit der Hauptfigur schwer bis gar nicht möglich


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Technik: 75
  • Grafik: 67
  • Sound: 85
  • Umfang: 90
  • Gameplay: 68
  • KI: 63

Spielspaß: 70

Singleplayer:
  • Story: Nioh bietet prinzipiell eine interessante Geschichte mit Historie und Folklore, die aber leider eher in den Hintergrund tritt. Auch die Identifikation mit der Hauptfigur fällt schwer.
  • Frustfaktor: Schwankend. Nioh hat damit zu kämpfen, häufig unausbalanciert zu sein. Dadurch sind schwierige Stellen umso frustrierender.
  • Wiederspielwert: Hoch – Das Spiel hat einen großen Umfang und man kann sich lange mit der Charakterentwicklung beschäftigen.
  • Design/Stil: Das Design überzeugt – Die Welten sind detailreich. Für die Technik gibt es auf einer Ursprungs-PS4 aber große Abstriche.
  • Musik: Musik und Sound gehen voll in Ordnung und sorgen für gute Atmosphäre.

Informationen zum Testgerät
Plattform: PlayStation 4 500GB
Hardware: Standard, ohne ausgetauschte Hardware
Alter des Geräts zum Testzeitpunkt: 3 Jahre (PS4 Launchkonsole)

Wir bedanken uns bei Sony Interactive Entertainment für das Pressemuster zu Nioh!


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